Nachrichten

Die neue Hopfenkönigin heißt Sabrina

Wolnzach (fem) Hohe Prominenz war in diesem Jahr angereist, um die neue Hallertauer Hopfenkönigin zu küren: Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf überreichte der 21-jährigen Sabrina Schmalhofer aus dem niederbayerischen Waltendorf (Gemeinde Obersüßbach, Landkreis Landshut) die Schärpe der Hopfenkönigin. Heiß ging es nicht nur in der Festhalle und auf der Bühne zu, sondern auch im zweiten Wahlgang. Nur 42 Stimmen trennten die beiden Hopfenthron-Anwärterinnen. Mit 1.156 von 2270 gültigen Stimmen setzte sich Schmalhofer gegen ihre Mitbewerberinnen Eva-Maria Eisenmann aus Ampertshausen und Kathrin Obermeier aus Sallingberg durch und holte die Krone in den Siegelbezirk Mainburg.

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Stadtwerke sanieren jetzt auch den zweiten Brunnen im Schleiferholz

Pfaffenhofen (e) Das Wasser fließt aus den Hähnen wie immer. Obwohl die Stadtwerke seit diesem Frühjahr nur drei ihrer insgesamt fünf Trinkwasserbrunnen im Betrieb haben, bemerken die Bürger nichts davon. Denn die Wasserversorgung ist natürlich so angelegt, dass Ausfälle jederzeit ausgeglichen werden können. Grund für die vorübergehende Unterbrechung ist die notwendige Sanierung der beiden Brunnen im Schleiferholz. Der zweite Brunnen dort ist mit 100 Metern noch tiefer als der erste, der bereits im Frühjahr erfolgreich saniert werden konnte. Gemeinsam haben beide ihr hohes Alter, sie wurden in den 70er Jahren in Betrieb genommen. Im Laufe der Jahrzehnte haben die beiden Anlagen altersbedingt an Förderleistung verloren. Gestein und Sand im Untergrund filtern das in 100 Meter Tiefe fließende Grundwasser auf natürliche Art, bevor die Ströme dann in das Brunnenrohr gelangen. Dieses 40 Zentimeter dicke Rohr ist noch mit einer Kiesschicht ummantelt, die als zusätzlicher Filter dient. Dort wird das Grundwasser gefasst und dann mit einer Pumpe im Trinkwassernetz verteilt. Nach vier Jahrzehnten hat die Anlage im Schleiferholz das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. In diesem Zusammenhang wurde die Anlage energetisch optimiert. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 1,4 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Pfaffenhofen für die Sanierung der beiden Brunnen. Das ist günstiger, als neue Anlagen zu bauen.

FC-Tag wieder voller Erfolg

Ober-/Unterpindhart (e) „Die Stimmung war toll, alle Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei. Unser FC-Tag war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg“. Thomas Gröber, 1. Vorstand des FC Unterpindhart, ist mit dem Verlauf des diesjährigen Pindharter Sportfestes mehr als zufrieden. Zum dritten Mal in Folge – damit verbleibt der Siegerpokal dort – holte sich dabei das aus Aktiven der Burgschützen und der FFW Unterpindhart bestehende Punihart-Team den Turniersieg. Auf Rang zwei landete das Pindbachtaler Team (Pindbachtaler Schützen und FFW Oberpindhart). Als guter Gastgeber zeigte sich der FC U, der sich mit Rang drei begnügte.

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Gerabach gewinnt den Wanderpokal

Wolnzach (e) Rundum zufrieden konnte der SC Wolnzach mit dem Ablauf des diesjährigen Wanderpokal-Turniers auf der heimischen Anlage am Sportweg sein, dabei waren die Voraussetzungen im Vorfeld durch mehrere Absagen und den unsicheren Wettervorhersagen alles andere als ideal. Zum Glück waren aber alle 13 Mannschaften aus dem Freistaat sowie die langjährigen Gäste aus Lutschaun/Österreich pünktlich vor Ort und kurz vor Turnierbeginn hörte der Regen auf und das Turnier konnte planmäßig durchgeführt werden. Komplettiert wurde das Starterfeld durch zwei eigene Mannschaften des SCW.
Nach einem spannenden Wettbewerb konnte sich der EC Gerabach mit den Spielern Günther Mayer, Leo Stanglmeier, Matthias und Franz Kohlhuber, die von Beginn an zu den Mitfavoriten gehörten, durchsetzen und den neuen Wanderpokal – einen geschnitzten Stockschützen, gestiftet vom Mitglied Sepp Schillinger – sichern. Platz 2 ging an den 1. FC Neunburg vorm Wald, der dieses Jahr zum ersten Mal in Wolnzach zu Gast war, vor dem TSV Großmehring.

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Titelverteidigung gelungen

Karlshuld (ahl) Lustige Namen hatten sich die elf Beachvolleyball-Teams ausgedacht, die am Sonntag beim Beachvolleyball-Turnier der Jungen Union Karlshuld, die von der Freiwilligen Feuerwehr Karlshuld unterstützt wurde, antraten. Da gab es unter anderem die Beachnixen, die „Singenden Luck-Vögel“, die „KimmenversanderZz“, das „Team Chaos“, „Spastis Team Rocket“ oder „Die furiosen Vier“. JU-Vorsitzender Christian Heigl und sein Team ließen die Sportler in zwei Gruppen gegeneinander antreten. Nach 26 mehr oder weniger spannenden Spielen bei hochsommerlichen Temperaturen hatten am Ende die „KimmenversanderZz“ die Nase vorn. David Zierer, Christian Hof­stetter, Markus Schmidt, Daniel Hofmann und Maximilian Kurt Beck aus Rennertshofen gelang damit die Titelverteidigung, denn das Team hatte bereits im vergangenen Jahr bei der Erstauflage der Mexikanischen Nacht mit Beachvolleyball-Turnier den Sieg und damit das von der Agropa gesponserte Spanferkel davon getragen. Die dazu gehörigen 50 Liter Bier hatte Hans Riedl gespendet. Dabei hatte es für die Titelverteidiger zunächst gar nicht so gut ausgesehen, denn das erste ihrer insgesamt vier Spiele hatten sie gegen „The Oldies“ verloren. Dann aber legten sie ordentlich zu.

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Zu Ehren von Walter Asam

Schrobenhausen (iz) Wenn in wenigen Wochen der Schulbetrieb wieder anläuft, dann wird es im Landkreis eine kleine Veränderung geben. Denn die drei Einheiten des Sonderpädagogischen Förderzentrums haben einen neuen Namen bekommen. Sie wurden jetzt Altlandrat Walter Asam posthum gewidmet. In Schrobenhausen werden viele die Förderschule noch unter dem alten Namen – Erwin-Lesch-Schule – kennen. Vor Jahren kam es zu einer Umstrukturierung, dabei fiel der alte Name. Auch, weil jenem Münchner Pädagogen, der 1974 starb, Kooperation mit den Nationalsozialisten nachgesagt wurde.
Rund fünf Jahre dauerte die Namenssuche für das Sonderpädagogische Förderzentrum, das im Landkreis mit drei Standorten aufgebaut worden ist. Jetzt ist diese Suche zu Ende. Nach und nach wird der bürokratisch klingende Übergangsbegriff nun abgeschafft.

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Theatermachen in den Ferien

Schrobenhausen (iz) Baden und abhängen ist das eine. Man kann die Ferien aber auch nutzen, um was Neues auszuprobieren. Theaterspielen zum Beispiel. Am 29. August beginnt dazu ein Seminar auf dem Kastl-Hof in Hörzhausen. Anmeldungen sind noch möglich. Die beiden Musikpädagoginnen Magdalena Kriss, eine gebürtige Hörzhausenerin, und Stefanie Blauensteiner stecken hinter diesen Ferien-Workshops zum elementaren Musiktheater für Kinder und Jugendliche. Dabei werden Musik, Tanz und Sprache miteinander verbunden. Es geht um die Freude, die Lust am Spiel und ums individuelle Gestalten. Ziel ist es, dass sich die jungen Teilnehmer auf künstlerische Art und Weise ausdrücken lernen können.

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Telefonzelle mit neuem Innenleben

Königsmoos (ahl) Gelb ist sie nicht, wie von einer alten Post-Telefonzelle aus dem vergangenen Jahrhundert zu erwarten wäre. Stattdessen trägt sie ein mattblaues Lackkleid, „weil ich gerade blaue Farbe übrig hatte“, wie Roland Almstetter freimütig erzählt. Die Telefonzelle ist neben einem rund 100 Jahre alten Schlitten, den der 74-Jährige in den vergangenen sechs Monaten restauriert hat, das neueste Werk des Tüftlers. Beide sind als Attraktionen für das Schleppertreffen der Oldtimerfreunde Königsmoos am Sonntag, 18. September, vorgesehen. Die Telefonzelle soll zudem beim Ferienprogramm der Oldtimerfreunde Kinderaugen zum Leuchten bringen. Denn in der Zelle, die eine Grundfläche von einem Quadratmeter besitzt und 2,30 Meter hoch ist, drehen sich auf zwei Scheiben fünf zu Bulldogs umgebaute alte Nähmaschinen im Kreis. Auf Knopfdruck und elektrisch natürlich. Denn vorsichtshalber ist das Innenleben, zu dem auch zahlreiche Teddys als Fahrer und Beifahrer auf den Nähmaschinen gehören, mit einem Vorhängeschloss gesichert.

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Stadtpfarrer plant das 600-jährige Jubiläum der Frauenkirche

Schrobenhausen (iz) Die älteste Kirche in Schrobenhausen feiert Geburtstag: Im kommenden Jahr wird die Frauenkirche in der Altstadt 600 Jahre alt. Stadtpfarrer Josef Beyrer plant bereits das Programm für das Jubiläum. Das soll im Mai und Oktober über die Bühne gehen. „Wir wollen kein komplettes Jubiläumsjahr machen wie in Steingriff“, sagt Beyrer und erinnert sich noch an die Veranstaltungen, die zum 450-jährigen Bestehen der Steingriffer Filialkirche geplant waren. Der Grund, beim ältesten Schrobenhausener Gotteshaus auf ein ganzes Jahr voller Feiern zu verzichten, liegt für den Geistlichen auf der Hand: Im kommenden Jahr wird das 500-jährige Reformationsjubiläum gefeiert. Beyrer geht davon aus, dass sein evangelischer Kollege mit der Christuskirchengemeinde am Martin-Luther-Platz zu diesem Anlass ein großes Programm auf die Beine stellen werde.Doch so ganz will Schrobenhausens Stadtpfarrer Josef Beyrer nicht darauf verzichten, die Frauenkirche ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

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Lieber Pfarrer als Tierarzt oder Lehrer

Karlshuld (ahl) Drei Optionen für sein Berufsleben hatte Johannes Späth, nachdem er sein Abitur gemacht hatte. Tierarzt wie seine Eltern, Lehrer oder Pfarrer. Der heute 35-Jährige entschied sich für die Theologie und wird ab 1. November die evangelische Christuskirchengemeinde in Karlshuld leiten. Seine Berufswahl erklärt er so: Als Tierarzt hätte er sieben Tage 24 Stunden rund um die Uhr Dienst tun müssen – was er nicht wollte. Als Lehrer fürchtete er, über Jahre immer demselben Stundenplan zu unterliegen. Also blieb der Pfarrberuf. „Jetzt habe ich trotzdem immer Dienst, und in die Schule gehe ich auch“, merkt er selbstironisch an. Sein Hauptziel aber, mit Menschen zu tun zu haben, das hat er erreicht und setzt den Schwerpunkt auf die Seelsorge „in all ihren Formen – das ist die Hauptchance unserer Profession“. Mit Menschen ins Gespräch kommen, ohne Tabus über alles reden zu können, ist ihm besonders wichtig.

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