Nachrichten

Tanz in den Mai

Pfaffenhofen (e) Auch heuer laden Stadtkapelle und Spielmannszug Pfaffenhofen a.d. Ilm e.V. am Vorabend des Maifeiertags, also am kommenden Samstagabend, 30. April, wieder in den Stockerhof zum „Tanz in den Mai“. Musikalisch gestaltet wird der Volkstanzabend in bewährter Manier von den seit vielen Jahrzehnten weit über die Grenzen der Hallertau hinaus bekannten Dellnhauser Musikanten. Dabei werden unter der Anleitung von Katharina Mayer, Tanzmeisterin des Münchner Kocherlballs, Rundtänze, Figurentänze, Seltenes und Bekanntes getanzt – einfach alles, was das Tänzerherz begehrt: Ein Termin, den sich alle Freunde des Volkstanzes und originaler bairischer Musik nicht entgehen lassen sollten. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass und Bewirtung ab 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, Karten gibt es an der Abendkasse sowie im Vorverkauf im Schuhhaus Walter, Frauenstraße 18, Tel. (08441) 2353; weitere Informationen auch unter www.stockerhof.info.

The Anderton Experience im Soundkeller

Pfaffenhofen (e) Am Freitag, 29. April, ab 21 Uhr stellt sich mit dem Songwriter Phil Vetter ein weiterer hochkarätiger Künstler im alten Stegergewölbe vor. Der gebürtige Dachauer, Jahrgang 1971, lernte bei der Blaskapelle in Karlsfeld Trompete spielen. 1990 gründete er die Punk-Gruppe Garden Gang, später war er Mitglied der Alternative-Rock-Band Big Jim, mit der er bei großen Festivals wie Rock im Park und Rock am Ring auftrat.

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Werner Steinmassl im Incontri

Rohrbach (fem) Werner Steinmassl gastiert Samstag, 30. April, um 20 Uhr mit seiner Hommage an Karl Valentin in der Incontri-KulturWerkhalle an der Waaler Straße 7 in Rohrbach. Der in Graz geborene Schauspieler und Kabarettist ist ein Bühnenmensch par excellence, bespielt seit 1968 in festen Engagements und unzähligen Rollen die Bühnen von Bielefeld bis Wien und seit 1988 auch mit eigenen Theaterproduktionen. Steinmassl erhielt 1997 den Regensburger Kulturförderpreis. Mit „österreichisch grantiger Melancholie“ interpretiert er Texte von Villon bis Dostojewski, von Nestroy bis Qualtinger und von Kinski bis zu Karl Valentin. Mit großer Lust und Leidenschaft führt Steinmassl nun „seinen“ Valentin vor – ganz im Sinne eines Valentin-Zitats: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“

Helmut A. Binser fühlt sich „wie im Himmel“

Rohrbach (fem) Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur im Zeidlmaier“ tritt Helmut A. Binser am Donnerstag, 28. April, um 19.30 Uhr im gleichnamigen Rohrbacher Landgasthof an der Bahnhofstraße auf. Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig, sein Bühnenauftritt so lässig und selbstverständlich als hätte er nie etwas anderes gemacht. Mit seinem neuen Programm „Wie im Himmel“ bespielt er spitzbübisch und voller Leidenschaft die Kabarett- und Wirtshausbühnen Bayerns und Österreichs. Aus dem Kofferraum seines alten Daimler-Benz holt er Gitarre und Ziehharmonika und schon geht es los mit vielen großen und kleinen Anekdoten aus Binsers scheinbar beschaulichem Lebensumfeld. Jetzt Mitte dreißig - die Lausbubenjahre sind gezählt - findet sich der ehemalige Rockmusiker plötzlich zwischen Gartenpflege, Thermomixpartys und verpassten Biotonnenabholterminen wieder. Er erklärt, wie man den Besuch beim Hausarzt gekonnt durch eigene Recherche im Internet und am Stammtisch verhindert, zitiert aus seinem Beziehungsratgeber „Vom Hackstock zum Frauenversteher“ und philosophiert treffend über seinen Lieblingssport Fußball, den er überwiegend liegend vor dem Fernseher ausübt. Binser ist ein Schlitzohr, ein Künstler zum Anfassen und Gernhaben, der nach dem Konzert nicht selten noch in geselliger Runde - natürlich mit Schnupftabak und einer gemütlichen Halbe Bier - anzutreffen ist. Erfrischend unangepasst purzeln die Pointen und Wortspiele aus seinem Mund und der Zuhörer fühlt sich dabei wie im Himmel, genau so wie der Binser selbst, wenn er auf der Bühne steht.

Lenbachmuseum wurde wiedereröffnet

Schrobenhausen (iz) Die Stadt pflegt, was sich „kulturelles Erbe“ nennt. Das Lenbachhaus, Museum und Gedenkstätte für den 1836 in Schrobenhausen geborenen Maler und Porträtisten, wurde mit neuem Konzept am Wochenende der Öffentlichkeit vorgestellt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Inge Eberle skizzierte vor rund 60 Gästen, die zur Eröffnung gekommen waren, in kurzen Zügen die Geschichte des Hauses, das Lenbachs Witwe Lolo schon 1936 zum 100. Geburtstag des Meisters als Gedenkstätte und Museum öffentlich präsentieren wollte, doch die damaligen Besitzer spielten nicht mit.

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Wettbewerb: Wer hat den schönsten Maibaum?

Ingolstadt (go) Eine der schönsten bayerischen Traditionen wird in unserer Region in zahlreichen Gemeinden gepflegt: Das Maibaumaufstellen. Wer am ersten Maiwochenende über die Dörfer fährt, erlebt, wie die prächtigen „Zunftstangerl“ errichtet werden – und das meist mit reiner Muskelkraft. Interessant sind dabei die unterschiedlichen Techniken, mit denen die bis zu 30 Meter langen Bäume aufgestellt werden. Traditionell werden die Maibäume mit sogenannten Scheren hochgestemmt, aber manchmal kommt auch Maschinenkraft zu Hilfe, wenn es der Standort erfordert.

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Landrat Weigert: Notarztversorgung trotz Lücken im Griff

Schrobenhausen (iz) Die Notarztversorgung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist gesichert, hat Roland Weigert als Vorsitzender des Fördervereins „Menschen helfen – Leben retten“ nach einer Vorstandssitzung in Schrobenhausen gesagt. Derzeit gebe es zwar personelle Engpässe in Neuburg, aber auch die würden gelöst werden können. Das sei nicht ganz einfach, so Alexander Hatz, Notarzt aus Neuburg. Vor allem die Notarztvergütung sei für Einsätze in ländlich strukturierten Gebieten gegenüber dem bisherigen Stand wieder etwas verschlechtert worden.

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Stadt und Aktion Disco-Fieber rufen Auszeichnung ins Leben

Schrobenhausen (iz) Alle hatten vorher dichtgehalten. Entsprechend staunte Manfred Irrenhauser-Kress nicht schlecht, als er jetzt mit dem ersten Schrobenhausener Präventionspreis ausgezeichnet wurde. Das passierte im Rahmen einer Sitzung des Arbeitskreises Disco-Fieber. Vizebürgermeisterin Inge Eberle war es, die den neu geschaffenen Preis für besondere Verdienste um die Prävention überreichte, in Form einer zirka 30 Zentimeter großen Replik des Disco-Fieber-Christopherus’, wie er am Hubertuseck steht.

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Pegasus-Theater zeigt „Der Frieden“ von Aristophanes

Schrobenhausen (ahl) „Eure utopischen Gedanken reichen nicht aus, die Welt zu verändern, sie dienen euch nur zur Flucht aus der realen Katastrophe“, mahnt der Mistkäfer (Ferdinand Kreitmair mit hoher Präsenz), das „edle Käferross“, mit dem der Winzer Trygäos (Alexander vom Stein als Visionär) zu den Göttern auf den Olymp fliegen wird, um Zeus um Frieden zu bitten – Frieden für Hellas, das seit zehn Jahren durch den Peloponnesischen Krieg in Atem gehalten wurde.

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Beim Volksfest in Karlshuld ging die Post ab

Karlshuld (ahl) Fünf Tage Ausnahmezustand in Karlshuld sind gut überstanden. Die um 200 aufgestockten Zeltplätze reichten heuer aus. „Der neue Bereich ist goldwert“, bilanzierte Roman Mück, Geschäftsführer der Gemeinde Karlshuld, am Sonntagvormittag. Zwar hatte es einige Polizeieinsätze gegeben, doch die blieben absolut im Rahmen. Entsprechend entspannt und für jeden Spaß zu haben, war auch Bürgermeister Karl Seitle. Ihn rief Pfarrer Paul Igbo am Ende des Festgottesdienstes gemeinsam mit Bürgermeisterstellvertreter Thomas Fürst aus Weichering auf die Bühne, um ihnen eine Überraschung seines Bischofs aus Nigeria zu übergeben.

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