Altmühltal

Mit dem Förster unterwegs auf dem Arzberg

Beilngries (pa) Zu einer Erlebniswanderung mit dem Beilngrieser Förster Georg Dütsch waren Kinder anlässlich des Ferienprogramms eingeladen. Los ging’s am Parkplatz des rund 3,5 Kilometer langen Waldlehrpfads Arzberg. Dieser wurde 1995 vom Naturpark Altmühltal in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Forstamt Beilngries konzipiert und erstellt. Förster Dütsch versprach den Kindern, dass sie auf ihrer Erlebniswanderung so manches Wissenswerte über Pflanzen und Tiere im Wald erfahren werden. Zunächst galt es aber, einen vierbeinigen Begleiter zu begrüßen. Nämlich die einjährige Lina – eine Bayerische Gebirgsschweißhündin. Die Buben und Mädchen hatten sich sofort mit ihr angefreundet.
„Mensch, da ging‘s aber jetzt steil rauf“, meinte ein Mädchen, als es den Weg zur ersten Station der Wanderung erklommen hatte. Halt machte die Gruppe an einem kleinen, unscheinbar im Wald gelegenen Steinbruch. Hier wusste Dütsch so einiges über die Entstehung des Arzberges und seiner Umgebung erzählen. „Da kann man richtig in die Erde reinschauen und wie in einem Buch lesen“, so der Förster. „Die Steinplatten schauen aus, als wenn sie von einem Mann aufgemauert wären“, fiel einem Jungen auf.

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Dorffest in Aschbuch

Aschbuch (pa) Einen ganzen Tag lang haben die Aschbucher ihr Dorffest gefeiert. Die Organisation lag dabei in den Händen der Feuerwehrmitglieder. Höhepunkte stellten der Bayerische Zweikampf und die Ehrung langjähriger Mitglieder dar. Das Dorffest begann mit einem Kirchenzug, an dem sich sämtliche Vereine der Ortschaft mit Fahnenabordnungen beteiligten. Sowohl den Zug als auch den Gesang im Gotteshaus untermalten musikalisch die Kindinger Dorfmusikanten. Nach dem Gottesdienst waren die Besucher zu einem zünftigen Weißwurstfrühschoppen eingeladen und am Nachmittag durften sich die Gäste am Feuerwehrhaus Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

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Tanzwölfe machen weiter

Wolfsbuch (pa) Anlässlich der 50-Jahr-Feier der Spielvereinigung Wolfsbuch/Zell wurden sie ins Leben gerufen und sorgten während der Fußballspiele für die Pausenunterhaltung – die Wolfsbucher Tanzwölfe. Unter der Leitung von Silke Fehlner und Franziska Semmler studierten 20 Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren einige Showtänze ein und begeisterten damit die Festbesucher. „Da alles super angekommen ist und es den Mädchen riesigen Spaß gemacht hat, soll es nun weitergehen“, lädt Fehlner alle tanzfreudigen Kinder zu Übungsstunden ein. „Unter dem Motto ‚Fit for Fun‘ wollen wir zu cooler Musik einfache Schrittkombinationen mit etwas Gymnastik verbinden“, umreißt Semmler kurz das Übungsprogramm.
Eingeladen sind alle Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Vorgesehen sind momentan acht Nachmittage, jeweils dienstags von 16 bis 17 Uhr. Beginn ist am Dienstag, 20. September, im Wolfsbucher Kindergarten. Anmeldungen nimmt bis Samstag, 10. September, Silke Fehlner unter der Telefonnummer 08468/8049191 entgegen.

Wien war eine Reise wert

Paulushofen (pa) Die Feuerwehr und der Heimatverein Paulushofen haben zusammen einen Dreitagesausflug nach Wien unternommen. In der österreichischen Landesmetropole angekommen, besuchten die Teilnehmer zuerst den bekannten Naschmarkt. Der Marktbummel wurde für viele zu einer kulinarischen und kulturellen Weltreise. Der Nachmittag des ersten Tages stand für die Besichtigungen der Wiener Hofburg mit dem Sissi-Museum und der Kaisergruft sowie einem Altstadtbummel zur Verfügung. Ein ausgiebiger Kaffeeklatsch im berühmten Hotel Sacher rundete den Nachmittag ab. Am nächsten Tag stand eine dreistündige Stadtrundfahrt auf dem reichhaltigen Programm. Bei der Rundfahrt lernten die Reiseteilnehmer die Wiener Staatsoper, das Burgtheater, den Stephansdom, das Hundertwasserhaus und natürlich den Prater näher kennen.
Der Nachmittag war für den Besuch des Schlosses Schönbrunn reserviert. Bei der Tour durch das Prunkschloss kamen die Paulushofener mit Schicksalen und Stilepochen der Kaiserzeit in Berührung. Und was geht in Wien gar nicht? Eine Besichtigung der Stadt ohne den Heurigen. Jedenfalls ließen sich die Gäste ein Buffet und natürlich den vorzüglichen Wein schmecken. Am letzten Tag führte die Tour zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten Niederösterreichs – dem Schaubergwerk Seegrotte Hinterbrühl mit seinen mythisch anmutenden Stollen. Nach einem Abstecher im Mostviertel ging es wieder zurück in heimische Gefilde.

Trachtenweltrekordversuch am 11. September

Beilngries (e) Am 11. September zählt’s – Beilngries will sich den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sichern! Mindestens 3.135 Menschen in Tracht sollen am zweiten Sonntag des Beilngrieser Volksfests den Weltrekord in den Naturpark Altmühltal holen. „Wir wollen mit dem Trachtenweltrekordversuch den Trend zur Tracht unterstützen – aber natürlich auch eine größere Zielgruppe für unser Volksfest erschließen und die Stadt Beilngries bewerben“, erklärt der Beilngrieser Bürgermeister Alexander Anetsberger. „Es freut uns, wenn wir dafür die Unterstützung der ganzen Region und auch aller Altmühl-Jura-Gemeinden bekommen.“
Für einen Erfolg müssen sich am 11. September 2016 zwischen 17.30 und 18 Uhr mindestens 3.135 Menschen in Tracht im Festzelt auf dem Volksfestplatz Beilngries befinden. Liegt der offizielle Rekord bislang bei 2.865 Teilnehmern, wurden kürzlich bei einer Veranstaltung im Allgäu 3.134 gezählt. Somit liegt die Messlatte nun etwas höher, was den Organisatoren aber keine Sorgen bereitet: „3.135 Menschen in Tracht und nach den Regeln von Guinness World Records ist eine echte Herausforderung, aber wir sind fest entschlossen und holen den Weltrekord ins Altmühltal“, zeigt sich der neue Beilngrieser Tourismuschef Christoph Raithel sicher.

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