Altmühltal

Gedenkstätte erinnert an Altenzell

Aschbuch (pa) Den ehemaligen Altenzeller Bauern ist eine würdige Gedenkstätte gesetzt worden. Dem schmiedeeisernen Kreuz, dem Brunnen und der kleinen Anlage erteilte Pater Martin Maria Berger im Rahmen einer Feierstunde den kirchlichen Segen. Der Gedenkort wurde vom Kriegerverein Aschbuch errichtet. Vor allem der Vorsitzende Karl Metz hatte viele Arbeitsstunden in den Bau investiert. Metz begrüßte zur Segnung der Gedenkstätte neben dem Vizebürgermeister der Stadt Beilngries Anton Grad und dem Aschbucher Ortssprecher Georg Treffer auch den Kreisheimatpfleger Karl-Heinz Rieder, den ehemaligen Ortsgeistlichen Pfarrer Markus Harrer sowie die Landtagsabgeordnete und zweite Landrätin Tanja Schorer-Dremel. Die örtlichen Vereine nahmen mit Fahnenabordnungen teil. Anschließend segnete Pater Berger das vor einem Jahr auf einem Steinbrocken errichtete Kruzifix und den neu erbauten Brunnen mit Weihrauch und Weihwasser und sprach das Segensgebet. Kreisheimatpfleger Karl-Heinz Rieder sagte in seiner Ansprache, dass er Karl Metz bereits zu Beginn seiner Tätigkeit beim Landesamt für Denkmalpflege vor etwa 35 Jahren kennengelernt habe. In einer Kiesgrube hatte man Skelette gefunden. „Metz steuerte damals einen älteren Bagger. Bei der Bergung wurde nicht gerade die feine Art der Archäologie angewandt”, so Rieder mit einem kleinen Augenzwinkern. Trotzdem seien bedeutende Funde ans Tageslicht befördert worden. Die beiden hätten sich seitdem nicht mehr aus den Augen verloren.

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Märchenhafte Wanderung

Etwas ganz Besonderes hatte sich heuer der Wolfsbucher Pfarrgemeinderat für die Kinder einfallen lassen – sie durften eine Wanderung durch einen geheimnisvollen Zauberwald machen. Im Märchenwald trafen sie einen mutigen Ritter, eine traurige Königin, eine bildhübsche Prinzessin und eine böse Zauberin. Begleitet wurden sie vom drolligen Wurzelsepp. Das Stück stammt aus der Feder von Carola und Anton Zach aus Dietfurt. Vor dem Abmarsch in den sagenumwobenen Wald begrüßte die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Stefanie Schuderer, die Kinder. 31 Buben und Mädchen wollten es sich nicht entgehen lassen, den Zauberwald zu erforschen und sich auf ein kleines Abenteuer einzulassen. „Ein wenig unheimlich ist mir schon“, meinte ein Dreikäsehoch, der vorher noch große Sprüche geklopft hatte, beim Abmarsch. Auf dem Weg begegneten die Buben und Mädchen zunächst dem Wurzelsepp (Sven Achatz). „Was ihr wollt in den Zauberwald ? Passt gut auf und bleibt auf dem Weg, denn da streifen die verschiedensten Gestalten herum“, warnte er die Kleinen. Aber nachdem der Wald ja seine Heimat war, bot der drollige Geselle seine Begleitung an.

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Arzt mit viel Humor

Denkendorf/Schönbrunn (wth) Zu einem Höhepunkt der bisherigen Seniorennachmittage in der Gemeinde Denkendorf gehörte der 85. Treff der Senioren im Schönbrunner Dorfhaus. Dort fand ein Arztbesuch der besonderen Art statt, denn Seniorenbeauftragter Erich Schaufler hatte zu dem Nachmittag mit Dr. med. Michael Mathis aus Beilngries einen Arzt geladen, der als Dermatologe nicht nur seinen medizinischen Part beherrscht, sondern auch als Liedermacher und Kabarettist sein sowieso schon erwartungsvolles Publikum hellauf begeisterte. Der sympathische Doktor hatte unter dem Titel „Wenn möglich, bitte wenden“ sein Auge unter anderem auf die moderne Kunst, die Organspenden und den Schönheitswahn geworfen. Der Kabarettist, stimmgewaltig mit bayerischem Dialekt, begleitete sich auf seiner Gitarre, und immer wieder wurden auch die begeisterten Besucher aufgefordert mitzusingen. Weil Michael Mathis, 2014 Gewinner der „Schnellertshammer Heugabel“, durchaus immer wieder das Gefühl beschleicht, „dass wir auf dem Holzweg sind“, „sezierte“ er mit spitzer Zunge und scharfen Saiten die Fragwürdigkeiten unseres Alltags, ganz nach dem Motto „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Kabarettisten“. Jedenfalls hatten es seine „Rezepte“ in sich, die Pointen waren intelligent und das Ganze auf beachtlichem musikalischem Niveau.

„100 Jahre – 100 Bilder“

Beilngries (pa) „100 Jahre – 100 Bilder“ – Unter diesem Motto sollen die Besucher anhand einer umfangreichen Fotoaustellung einen Zeitsprung in längst vergangenen Zeiten unternehmen. Die Ausstellung beinhaltet gestochen scharfes Bildmaterial aus den Jura2000-Gemeinden und wird abwechselnd in Beilngries, Dietfurt, Greding, Berching und Breitenbrunn gezeigt. Leonhard Beitler aus Beilngries ist nicht nur Ideengeber sondern auch die treibende Kraft der Ausstellung. Der Heimatforscher zeigt sich begeistert von dem umfangreichen Fotomaterial. „Ich habe da so einige Stunden investiert, um die historischen Fotos in diese hervorragende Qualität zu bekommen“, äußert sich Beitler. Aber auch die Vorsitzende des Vereins Jura 2000, Gertraud Seitz aus Kirchbuch, ist erfreut darüber, eine derartig gut bestückte Wanderausstellung präsentieren zu dürfen: „Die Bilder sind absolute Raritäten. Den Besuchern wird da etwas ganz Besonderes geboten“.

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Markttreiben beim Streuobstfest

Breitenbrunn (pa) Unter dem Motto „Herbsterleben - Herbstgenuss“ lädt der Verein Jura 2000 Landkultur am Sonntag, 2. Oktober, anlässlich des Erntedankfestes zu einem Streuobstfest nach Breitenbrunn ein. Geboten wird dabei den Besuchern Kunst, Kultur und Markttreiben. „Wir wollen den Herbst genießen. Im Mittelpunkt des Festes steht die Vielfalt unserer Jura 2000 Region – kulinarisch verwöhnt mit den Ernten aus unseren Streuobstwiesen“, umreißt die Vorsitzende Gertraud Seitz kurz das Konzept. Der Markt wird bereichert von heimischen Künstlern.
Bodenständiges Liedgut bringt Karl Hotter aus Langentonhausen nach der Kundgebung auf dem Marktplatz auf seinem Akkordeon den Besuchern zu Gehör. Das „Herbsterleben“ fand im vergangenen Jahr in Berching statt und stieß dabei auf eine großes Resonanz. Im Anschluss an den prächtigen Erntedankzug der Marktgemeinde Breitenbrunn, der um 14 Uhr startet, lädt Franz Kraus zu einer Führung durch den Ort ein. Treffpunkt zu diesem äußerst informativen Rundgang ist der Brunnen.
„Alle, die unsere Heimat lieben, die Kreativität unserer Künstler schätzen und echte Volksmusik mögen, sind herzlich nach Breitenbrunn eingeladen“, freut sich Margot Mirsbeger aus der erweiterten Vorstandschaft auf viele Besucher. Zeitgleich findet im Rathaus eine kleine Kunstausstellung einheimischer Künstler statt.
Wer als Anbieter regionaler Produkte, als bildender Künstler oder auch als Kunsthandwerker mit dabei sein möchte, sollte sich so bald wie möglich unter der Telefonnummer 08461/606878 anmelden. Das entsprechende Werbeplakat mit lustigen Apfelmotiven zum Streuobstfest hat Christine Fux-Muschaweck aus Beilngries entworfen und farblich gestaltet. Das „Herbsterleben“ von Jura 2000 findet in Breitenbrunn von 11 Uhr bis 17.30 Uhr statt.