Altmühltal

Schon die Römer nutzten das Brünnerl

Gelbelsee (wth) Es war Josef Schmidt von jeher eine Herzensangelegenheit, das Brünnerl, ein Rinnsal im Süden von Gelbelsee, zu erforschen. Jetzt hat der unermüdliche Gelbelseer Heimatforscher dort eine Schautafel, beiderseits beschriftet, aufgestellt, mit Sachspenden unterstützt von heimischen Geschäftsleuten und der Gemeinde, um der Nachwelt die Geschichte dieses überaus reizvollen Flurteils, von den Heimischen liebevoll „Tala“ genannt, zu bewahren. Schmidt hat aufgezeigt, dass die Römer im 14. und 15. Jahrhundert das Brünnerl, das nach rund 650 Metern in die Ebersbacher Grube – eine Doline – mündet, als Tränke für Mensch und Tier und auch als Kalkbrennerei nutzten. Die so genannte „schwarze römische Gemeinde“ brannte dort wohl auch Kalk. Die stark verdichtete Doline ist insbesondere bei starker Schneeschmelze enorm mit Wasser gefüllt und überdies ein Dorado für wertvolle Kräuter und seltene Froscharten. Auch in der jüngeren Vergangenheit diente das renaturierte Brünnerl in Trockenperioden als zusätzliche Wasserversorgung für die Gelbelseer, insbesondere für Tiere und die Schrebergärten im Süden von Gelbelsee.

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Gitarren-Quartett auf Schloss Hirschberg

Beilngries (e) Auf den beiden Advents- und Weihnachtskonzerten im Rittersaal von Schloss Hirschberg ließen sich rund 260 Besucher vom Barrios Guitar Quartet aus Frankfurt in festliche Stimmung versetzen. Die Freunde der Schlosskonzerte Hirschberg in der Volkshochschule Beilngries freuten sich über die großartige Resonanz und bedauerten, dass sie nicht allen Kartenwünschen nachkommen konnten. Einzigartige Akustik, ein wunderschöner Konzertsaal und herausragende Künstler – das Advents- und Weihnachtskonzert im Schloss Hirschberg bot Musikgenuss der Extraklasse.

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