Eichstätt

Geschwisterlichkeit über Grenzen hinweg

Eichstätt (e) „Wenn man Freud und Leid miteinander teilt, wächst man zusammen“. Dieses Zitat des Seligen Adolph Kolping ist das Leitmotiv der neuen Partnerschaft zwischen Kolping Togo und Eichstätt. Zur Feier kam eine vierköpfige Delegation aus Togo, um den Auftakt der Partnerschaft zu würdigen. Bischof Gregor Maria Hanke stand dem Festgottesdienst im Dom vor, der musikalisch von Kirchenchor Woffenbach gestaltet wurde.
„Akpe kaka loo“ - so sagt man in Togo „Danke“. Und der Dank, dass man partnerschaftlich verbunden sein darf, prägte die Feierlichkeiten. Bischof Gregor Maria griff in seiner Predigt auf den Apostel Paulus und dessen Bilder von der Einheit der an Christus Glaubenden zurück.

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Landwirtschaftliche Studienfahrt

Eichstätt (fun) Die landwirtschaftliche Studienfahrt der katholischen Landvolkbewegung (KLB) Eichstätt in die Region Regensburg und Straubing war mit 130 Teilnehmern ein großer Erfolg. Simon Strobel hatte die Fahrt organisiert, Pfarrer Roland Klein aus Pommelsbrunn reiste als geistlicher Begleiter mit. Beim Bioobstbauern Alfons Vilser in Alteglofsheim machte die Gruppe ihre erste Station. Der ehemalige Ingenieur hatte den alten Bauernhof der Eltern wiederbelebt, nachdem ihm sein Arbeitgeber nach einer Fusion gekündigt hatte. Die Nachfrage im Biobereich kann er nun mit einer Plantage von über 40.000 Quadratmetern decken. Nach Investitionen in diesem Bereich beliefert er Bioläden, andere regionale Erzeuger und gibt Obst auch im eigenen Laden ab.

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Filmmelodien in Eichstätt

Eichstätt (max) Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. September, stehen bekannte klassische Filmmelodien sowie gern gehörte Ohrwürmer aus Musicals sowie Soundtracks unterschiedlichster Art auf dem Programm des Movie Night Orchesters im Alten Stadttheater in Eichstätt. Auf vokaler Ebene wird das Ensemble von Gesangssolisten sowie einem Jugendchor unterstützt. Dieses Ensemble, das Gerhard Reissig extra für die Konzertabende zusammengestellt hat und mit denen er bereits eifrig probt, wird bei zwei Stücken zu hören sein. Beim Soundtrack zu den „Kindern des Herrn Matthieu“ sowie zur Musical-Melodie „Cats. Auch eine alte Schreibmaschine kommt zum Einsatz: Tastenanschläge, die Schreibmaschinen- Glocke und der Wagenrücklauf - Mechanismus stehen auf dem Programm beim „Typewriter“ vor Leroy Anderson. Karten gibt es bei allen Geschäftsstellen des Donaukuriers. Der Eintritt kostet 17,60 Euro, ermäßigt elf Euro.

Diözesaner Schöpfungstag am 25. September

Eichstätt (pde) Der diesjährige diözesane Schöpfungstag findet am Sonntag, 25. September, auf dem Habsberg statt. Er steht unter dem Motto „Herr, wie zahlreich sind deine Werke“ und stellt damit die Artenvielfalt und deren Schutz in den Mittelpunkt. Es wird Mitmachangebote und Workshops für alle Sinne und Altersgruppen sowie Anregungen für einen schöpfungsfreundlichen Lebensstil geben. Kinder können bei der Walderlebnisstation Natur und Umwelt direkt erleben. Dekan Elmar Spöttle bietet eine Führung durch die Kirche und den Kirchturm an. Ein inhaltlicher Höhepunkt wird die Podiumsdiskussion mit Bischof Gregor Maria Hanke und Landrat Willibald Gailler werden. Außerdem wird im Rahmen des Tages erstmals der diözesane Schöpfungspreis von Bischof Gregor Maria Hanke verliehen. Beginn ist um 13 Uhr in der Wallfahrtsgaststätte. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt und alle Angebote sind kostenlos. Der diözesane Schöpfungstag findet jährlich in der ökumenischen Schöpfungszeit der christlichen Kirchen Deutschlands statt. Aus diesem Grund wird der Tag mit einer ökumenischen Vesper in der Wallfahrtskirche, gestaltet vom BDKJ-Diözesanverband Eichstätt, abgeschlossen. Zelebrieren werden Dekan Elmar Spöttle, Diözesanjugendpfarrer Christoph Witczak, stellvertretender evangelischer Dekan Peter Loos und Diakon Franz Kraus.
Mehr dazu unter bistum-eichstaett.de/umwelt.

Wehmut und Dank beim Abschied

Eichstätt (e) 144 Jahre lang haben die Schwestern vom Göttlichen Erlöser, genannt Niederbronner Schwestern, in vielfältigen sozialen und kirchlichen Diensten in Eichstätt gewirkt. Heute sind die letzten vier Ordensfrauen im Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth Eichstätt, wo diese bis zuletzt wohnten, verabschiedet worden: von zahlreichen alten Menschen sowie Verantwortlichen und Mitarbeitenden aus Caritas, Kirche und Politik bei einem Gottesdienst in der überfüllten Hauskapelle und Festakt im Speisesaal der Einrichtung. Zwei Grundstimmungen­ beschrieb Caritasdirektor­ Franz Mattes im Zusammen­hang mit dem Abzug der Schwestern: „zum einen großen Abschiedsschmerz, zum anderen Dank, der den Abschiedsschmerz vertreiben möge“. „Vergelt’s Gott“, sagte der Direktor zu den Schwestern, von denen neun an der Abschiedsfeier teilnahmen. Diese hätten in vielfacher Weise segensreich gewirkt: vor allem für alte und kranke Menschen, aber auch in Pfarreien bis hin zum Bischofshaushalt. „Und Sie haben hier zum Stadtbild dazugehört“, sagte Mattes mit Wehmut, der den Gottesdienst mit Dompfarrer Josef Blomenhofer und dem Hausgeistlichen des Seniorenheimes Michael D. Klersy hielt. Den Gottesdienst gestalteten Rudolf Pscherer an der Orgel und der Hauschor des Caritas-Seniorenheimes musikalisch.

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