Ingolstadt Stadt

Saisonstart für Schanzer und „Schanzengeber“

Ingolstadt (go) Über 3000 schwarz-rote Fans begrüßte der FC Ingolstadt 04 zum Saisonauftakt am Sonntag im Audi Sportpark. Mit einem abwechslungsreichen Programm gestalteten die Schanzer den Start in die erste komplette Trainingswoche. Nach einem Fangottesdienst konnten die Fußballfreunde zahlreiche Stände von Fans, Partner und Sponsoren zu besuchen. Ein Höhepunkt war die Vorstellung der neuen sozialen Initiative des FCI „Schanzengeber“ unter die der FC Ingolstadt 04 sein soziokulturelles, gesundheitliches und umweltbewusstes Engagement stellt. Mehr als 300 Mitgestalter standen im Anschluss den Profis bei ihrer Begrüßung Spalier. Bei einem Showtraining präsentierte sich das Team den Zuschauern.
Zum Abschluss des erlebnisreichen Tages stand die gesamte Mannschaft ihren Fans für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Zur Vorbereitung auf die neue Saison stehen bereits die ersten Testspiele der Profis fest. Am Mittwoch, 20. Juli, warten die Stuttgarter Kickers auf die Schanzer. Anstoß auf der Sportanlage des SV Pappelau-Beiningen ist um 18 Uhr. Drei Tage später treffen die Schanzer am Samstag, 23. Juli, um 15.30 Uhr auf der Sportanlage der SpVgg Oberkotzau auf den Zweitligaaufsteiger SG Dynamo Dresden. In die „Vollen gehen die Schanzer ab Donnerstag, 28. Juli, im Trainingslager in Längenfeld in Österreich. Hier stehen zwei internationale Testspiele auf dem Programm.
Am Freitag, 29. Juli, treffen die Schanzer in Schwaz auf den Huddersfield Town Football Club. Zudem steht ein deutsch-italienisches Duell an: Der FCI absolviert am Dienstag, 2. August, ebenfalls in Schwaz ein Testspiel gegen den FC Turin. Ernst wird es mit dem Start in die erste Runde des DFB-Pokals am Sonntag, 21. August, um 18.30 Uhr gegen den FC Erzgebirge Aue.

Die Stimme der Stadt Ingolstadt

Ingolstadt (go) Der dienstälteste Pressesprecher aller deutschen Großstädte geht in den Ruhestand. Nach fast 40 Jahren im Amt übergibt Gerd Treffer seinen Posten als Pressesprecher der Stadt Ingolstadt an seinen Nachfolger Michael Klarner. Am Dienstag leitete Treffer seine letzte Pressekonferenz, die er nicht wie üblich mit den Worten „Ich wünsche Ihnen eine arbeitsreiche Woche“ sondern „Ich wünsche Ihnen noch eine endlose Abfolge arbeitsreicher Wochen“ schloss.
Doch ganz so einfach ließen ihn sein Vorgesetzter, Oberbürgermeister Christian Lösel, sowie die Mitarbeiter der Pressestelle nicht gehen. Sie überraschten Treffer mit einer Abschiedsfeier im Historischen Sitzungssaal. Wohlwissend, dass er jeglichen Rummel um seine Person scheute, liefen die Vorbereitungen im Geheimen ab. Unter Beisein seiner beiden ehemaligen Vorgesetzten, den Alt-Oberbürgermeistern Peter Schnell und Alfred Lehmann, sowie vieler seiner Weggefährten, wurde der 65-Jährige verabschiedet. Christian Lösel lobte den Historiker und promovierten Juristen als einen Mann, der 40 Jahre lang die Stimme der Stadt war und die Stadt in ihrer Entwicklung begleitet und mitgestaltet hatte. Er habe sich meist mit schwierigen Themen auseinandersetzten müssen, doch als „ein Mann klarer Worte“ verdiente er sich Respekt und größte Anerkennung.
Lösel erinnerte daran, welche enormen Entwicklungen der Pressesprecher während seiner Dienstzeit miterlebte, angefangen bei den technischen Neuerungen über das rasche Wachstum der Einwohnerzahlen bis hin zu der veränderten Medienlandschaft.
Eine der vielen Neuerungen, die Treffer eingeführt hatte, war die wöchentliche Pressekonferenz, die unter Medienvertretern den Ruf eines „kommunalen Hochamtes“ genoss. An diesem Termin ließe sich nicht rütteln, so Lösel, nur dann „wenn der Dienstag ein Feiertag ist.“ Doch wie kam die Presse vor dieser Zeit an ihre Informationen? Ottmar Engasser, ehemaliger Lokalchef beim Donaukurier, erinnert sich: „Wir klopften jede Woche persönlich bei den Amtsleitern an und wenn sie Zeit hatten, besprachen wir die aktuellen Themen.“ Auch mit Eintritt in den Ruhestand, wird Gerd Treffer seine Hände nicht in den Schoß legen. Denn nicht nur als Pressesprecher hat sich der Träger des Nationalen Verdienstordens der Republik Frankreich einen Namen gemacht, sondern auch als Übersetzter, Kurator von Ausstellungen sowie als Verfasser zahlreicher Publikationen, seien es Romane, historische Schriften, Bücher zur Stadtgeschichte, Drehbücher, uvm. Einen kleinen Einblick in Treffers Schaffen erhalten die Leser des Ingolstädter Anzeigers. Hier wurden bereits Fortsetzungsromane von Gerd Treffer veröffentlicht und die „Historischen Blätter“ füllt er regelmäßig mit geschichtlichen Beiträgen. Im „Unruhestand“ wird der Gerolfinger unter anderem die Bände zur „Geschichte der Stadt Ingolstadt“ fortschreiben.

Tunneldurchstich am Hauptbahnhof

Ingolstadt (e) Am Dienstag, 26. Juli, erfolgt der offizielle Durchstich des Fußgängertunnels am Hauptbahnhof. Das neue Bauwerk ermöglicht es nach seiner Fertigstellung, vom Parkhaus Hauptbahnhof Ost direkt zu den Gleisen zu gelangen. Zudem schafft der Bauherr, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Ingolstadt (IFG), eine direkte Verbindung vom Stadtteil Ringsee mit dem Südviertel. Die IFG startete das Projekt Fußgängertunnel am Hauptbahnhof im Mai 2014. Die schwierige Aufgabe für die IFG bestand darin, den bereits bestehenden Fußgängertunnel Richtung Ringsee zu verlängern. Dieses Bauwerk in einer Länge von rund 50 Meter hatte die Deutsche Bahn bereits errichtet. Um den laufenden Bahnbetrieb nicht zu beeinträchtigen, erfolgte die Tunnelverlängerung in insgesamt fünf Abschnitten zu je zirka 25 Metern. Dabei wurden 22 Gleise untertunnelt. „Ähnlich vorstellbar einem Maulwurf haben wir uns unter den Gleisen durchgebuddelt“, erklärt Projektleiter Ralf Andresen. Die Bauarbeiten für den letzten Abschnitt haben Mitte März dieses Jahres begonnen.
Restarbeiten im Umfeld des Tunnels, wie beispielsweise Arbeiten an den Außenanlagen sowie Fliesenarbeiten und Elektroarbeiten im Tunnel, werden bis Anfang 2017 abgeschlossen sein und damit liegt der Bauherr, die IFG, voll im Zeitplan. Das Bauwerk hat eine Breite von 8 und eine Höhe von 2,5 Metern und wurde hell gestaltet.

Dringende Sanierung: Vollsperrung der Westlichen und Nördlichen Ringstraße

Ingolstadt (e) Wegen dringend erforderlicher Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke muss auf der Westlichen / Nördlichen Ringstraße der Abschnitt zwischen Brodmühlweg und Ettinger Straße in der ersten Ferienwoche, zwischen 1. und 8. August, komplett für den Verkehr gesperrt werden. Betroffen sind davon auch unter anderem die Einmündungen der Gaimersheimer Straße, der Neuburger Straße und der Gerolfinger Straße in die Ringstraße, sodass auch der Verkehr auf diesen Straßen großräumig umgeleitet werden muss. Empfohlen wird die Umfahrung östlich der Altstadt über die Südliche Ringstraße und Schillerstraße zur Nordtangente (Theodor-Heuss-Straße – Richard-Wagner-Straße) bzw. für Anlieger westlich der Altstadt über den Brodmühlweg und die Degenhartstraße zur Neuburger Straße. In diesen Umleitungsstraßen werden zum zügigeren Vorankommen Halteverbote ausgesprochen. Weitere Routen sind im Altstadtbereich ausgeschildert.
Vorarbeiten ab Mittwoch
Bereits ab Mittwoch, 20. Juli, werden in dem betroffenen Straßenabschnitt vorauslaufend die Straßensinkkästen umgebaut. Diese Arbeiten werden über eine Wanderbaustelle abgewickelt und finden unter Verkehr statt. Zusätzlich wird die Bushaltestelle Westfriedhof behindertengerecht und barrierefrei umgebaut.
Fußgänger und Radfahrer können zwischen dem 1. und 8. August die Ringstraße an der Ettinger Straße, am Brodmühlweg und an der Unterführung nördlich der Friedhofstraße queren.
Kanalarbeiten
Parallel zu den Straßenbauarbeiten werden die Ingolstädter Kommunalbetriebe in der Ringstraße, der Friedhofstraße, und punktuell in der Gerolfinger Straße und der Neuburger Straße Kanalbauarbeiten durchführen. Diese dauern teilweise über die Zeit der Vollsperrung hinaus an. So ist die Zufahrt der Gerolfinger Straße zur Ringstraße ab Höhe Specklestraße vom 1. August bis Mitte August nur für Radfahrer, Fußgänger und den Anliegerverkehr möglich.
Die Neuburger Straße ist stadteinwärts bereits in der letzten Juliwoche ab Höhe Specklestraße halbseitig gesperrt. Die Umleitung ist über die Permoserstraße ausgewiesen. Stadtauswärts ist die Neuburger Straße in dieser Zeit einspurig befahrbar. Auch die Wasserversorgungsleitungen werden im Zuge der Bauarbeiten punktuell saniert. Trotz der ausgeschilderten Umgehungsrouten ist auch in der ersten Ferienwoche mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, frühzeitig ihre Fahrten anzutreten.
Übersicht
Die Neuburger Straße wird halbseitig gesperrt ab Montag, 25. Juli, bis zum Montag, 1. August, ab Höhe Specklestraße bis Ringstraße (stadteinwärts). Die Ringstraße ist vom Montag, 1. August, bis Montag, 8. August, zwischen Brodmühlweg und Ettinger Straße gesprerrt. Währendessen sind auch die Neuburger Straße und die Gerolfinger Straße gesperrt (bis Mitte August) jeweils ab Höhe Specklestraße bis Ringstraße.
INVG-Linien
Von der Sperrung der Ringstraße vom 1. bis 8. August ist auch der Linienverkehr der Linien 10, 16, 50, 60, 65, 85, 9112, N1, N2 und X 80 betroffen.
Die großräumige Umleitung erfolgt ab 1. August bis voraussichtlich 8. August über die Degenhardtstraße, Permoserstraße, Richard-Wagner-Straße und Ettinger Straße. Folgende Haltestellen können von den genannten Linien nicht bedient werden: Degenhardtstraße, Zoo Wasserstern, Heidemannstraße, Westfriedhof, Universität, Auf der Schanz, Permoserstraße, Haltmayrstraße, Buxheimer Weg, Telemannstraße und Gabelsbergerstraße.
Die INVG bittet darum, etwaige Verspätungen und Behinderungen bei der Reiseplanung einzukalkulieren.
Näheres unter
www.ingolstadt.de/
ringstrasse.

„Monument der Weltgeschichte“

Ingolstadt (go) Ingolstadt ist auf dem Weg zum „Chinazentrum Bayerns“ zu werden: Wirtschaftliche und städtepartnerschaftliche Kontakte werden gepflegt; zudem soll in Ingolstadt ein Konfuzius-Institut errichtet werden. Auch auf politischer Ebene tauscht man sich aus, so stattet am kommenden Freitag die neue Generalkonsulin der Volksrepublik China in München, Jingqiu Mao, der Stadt Ingolstadt einen Antrittsbesuch ab.

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