Eichstätt

In der Region verankert?

Eichstätt (upd) Im Zuge eines im Masterstudiengang „Tourismus- und Regionalplanung“ angelegten Projektseminars am Lehrstuhl Tourismus / Zentrum für Entrepreneurship führen Studierende in Kooperation mit dem FC Ingolstadt 04 derzeit eine Studie durch, die das Bestreben der „Schanzer“ nach einer stärkeren Verankerung in der Region zum Hintergrund hat. Ziel ist es, einen ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert des FCI zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für eine Kommunikations-und Markenstrategie bezogen auf die Bevölkerung aufzuzeigen. Mit Blick auf die langfristige Bindung von Zuschauern und die Ansprache neuer Besucher führen die Studierenden im Rahmen der Studie unter der Leitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Christian Eckert eine zweigeteilte Erhebung durch: So wird einerseits in mehreren Städten der Region 10 eine Umfrage durchgeführt, um zu analysieren, welche Gründe für bzw. gegen einen Stadionbesuch sprechen, welches Image der Verein hat und welche Wünsche an die „Schanzer“ adressiert werden. Ergänzend dazu werden die Studierenden während des Spielbetriebs Besucher des Audi-Sportparks unter anderem dazu befragen, welche Motive es für den Stadionbesuch gibt, wieviel sie vor Ort ausgeben und wie sie sich mit dem Begriff „Schanzer“ identifizieren. Foto: FC Ingolstadt

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Mobiler „Tante-Emma-Laden“

Eichstätt (e) Einen mobilen „Tante-Emma-Laden“ wie in alten Zeiten gibt es seit Kurzem im Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth Eichstätt. Das Warensortiment richtet sich vor allem nach den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner. Angeboten werden derzeit zum Beispiel Plätzchen und Süßigkeiten, Säfte und kleine Weinflaschen, Zahnpasta und Duschgel. Die Seniorinnen und Senioren können in dem „Laden“ selbstbestimmt mit etwas Bargeld einkaufen oder aber auf altbewährte Art und Weise anschreiben lassen. Mitarbeitende in der Betreuung sind mit dem Angebot auf Rollen einmal wöchentlich im Haus unterwegs. Auf Wunsch kehren sie auch in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner ein. „Wo auch immer der Wagen mit den Waren hält, wird gerne die Gelegenheit zum ‚Ratsch mit Tante Emma‘ genutzt“, freut sich Einrichtungsleiter Benedikt Sedlmeier. Wichtig ist aus seiner Sicht vor allem die Bedeutung des neuen Projektes für die Biografiearbeit in der Betreuung der alten und pflegebedürftigen Menschen: „Der Bezug zum Einkaufen während der Kinder- und Jugendzeit zeigt gerade bei an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern viele positive Impulse.“

Übergabe der Hellebarde

Eichstätt (zba) Noch bevor Rudi Hager zu seiner letzten historischen Stadtführung aufbrach, hörte man Posaunenklänge. Haf Mayer, ein Nachbar von Hager, spielte ein Ständchen zu dessen 75. Geburtstag. Es folgte, symbolisch zur letzten Tour, das Abschiedslied „Muss i denn zum Städtele hinaus“. Dann ging es los. Die etwa 70 Teilnehmer folgten dichtgedrängt dem Nachtwächter in historischer Kleidung bei seinem Streifzug durch die Gassen der Altstadt. Ausgerüstet war er mit Hellebarde, Laterne und Horn. Vom Rathaus marschierte die Gruppe über die Büttelgasse zur Webergasse und zum Zwinger. Weitere Stationen waren der Salzstadel, das Buchtaltor, die Leuchtenbergstraße, das Hexengasserl, die Pfarrgasse und der Domplatz. Die vielen Teilnehmer, darunter mehrere Kinder, lauschten gespannt den kuriosen, schaurig-gruseligen und unterhaltsamen, lustigen Geschichten des Nachtwächters. Hager schöpfte dabei aus seinem reichen heimatkundlichen Schatz und begeisterte seine Zuhörer mit kunsthistorischen Erklärungen, mit Erzählungen über Aberglaube, Juden- und Hexenverfolgung in Eichstätt.

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Unbezahlbarer Einsatz

Eichstätt (zba) Bei einer Feier des BRK-Kreisverbandes Eichstätt wurden die Ehrenamtlichen ausgezeichnet. Kreisvorsitzender Anton Knapp, Chefarzt Dr. Voggenreiter und Geschäftsführer Michael Gurum überreichten Ehrenplaketten und Urkunden. Die 82 Blutspendetermine im Kreisverband erforderten eine ehrenamtliche Leistung von über 10.000 unentgeltlichen Einsatzstunden. Die gesamte Organisation, Aufbau, Betreuung und Abbau könnte ein hauptamtliches Team weder leisten noch könnte es finanziert werden. Dass die Organisation und Durchführung der Termine so erfolgreich verläufen, ist nach den Worten von Dr. Voggenreiter nur möglich, weil der Kreisverband über eine große ehrenamtliche Helfertruppe aus 21 Gemeinden verfügt. Der Kreisverband dankte allen, die geholfen haben: „Ihr Einsatz ist unbezahlbar.“ Die Jubilare (s. unten) bekamen die BSD-Ehrenplakette in Silber bzw. Gold.

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Programm für Groß und Klein

Wellheim (pso) Das ganze Wochenende über findet vor zauberhafte Kulisse, eingerahmt von Pfarrhaus und Kirche, der traditionelle Weihnachtsmarkt in Wellheim statt. Zum nunmehr 33. Male lädt die Marktgemeinde zusammen mit dem Tourismusverein Besucher aus nah und fern ein. Bürgermeister Robert Husterer und Pfarrer Georg Guggemos eröffnen am Samstag, 9. Dezember, um 14.30 Uhr, anschließend singt der Kinderchor der Grundschule. Um 15.30 Uhr gibt es ein Marionettentheater im Jugendraum. Danach überrascht Pfarrer Guggemos die jungen Besucher mit Süßigkeiten. Die Jagdhornbläser aus Eichstätt spielen gegen 16.45 Uhr, umrahmt von Salutschüssen der Böllerschützen. Den ganzen Nachmittag über bietet der Frauenbund im Pfarrheim Kaffee und Kuchen an.

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Mit dem blauen Laster nach Rumänien

Eichstätt (ztt) Am 10. Januar 2018 startet der Ortsverband Eichstätt des Technischen Hilfswerk (THW) den 17. Hilfsgütertransport nach Rumänien. Zwei blaue Lastwagen und ein Kleintransporter vollbeladen mit Hilfsgütern werden sich dann auf den Weg in das gut 1.100 Kilometer entfernte Carei machen. Die Fahrer nehmen sich für diese Aktion extra Urlaub. Bevor der Hilfsgüterkonvoi losrollen kann, sind noch einige Dinge zu regeln. Bereits seit 2001 zeichnet Willi Kammerbauer aus Landershofen für die Planung der Fahrten verantwortlich. Auch heuer wieder hat er Genehmigungen eingeholt, Auslandsversicherungen abgeschlossen und Hilfsgüter gesammelt. Das THW führt die Transporte im Auftrag der Rumänienhilfe Carei aus Ettenstatt durch. Statt eine Spedition zu beauftragen, kann der Verein einmal im Jahr auf die Dienste des THW zählen, und das nun schon zum 17. Mal. Das THW übernimmt für die Fahrten alle Kosten. Diesmal werden neben Winterkleidung, Spielsachen und Schuhen auch eine Industriewaschmaschine aufgeladen. Um die Laster gut zu füllen, sind mehre Touren zu Einzelsammelstellen in der Region notwendig. Viele Hilfsgüter stammen direkt von der Rumänienhilfe, die in Demling (Landkreis Eichstätt) ein Depot hat.

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„Ehre, wem Ehre gebührt“

Eichstätt (zba) Im Holzersaal der Sommerresidenz wurde eine stattliche Zahl aktiver Sportler ausgezeichnet. 120 Sportabzeichen konnten verliehen werden. In diesem Sportabzeichenjahr hatten 41 Personen ihre Wohnsitze nicht in Eichstätt, 21 davon waren Studenten. Den größten Anfahrtsweg legte wie seit 18 Jahren Manfred Schapfel zurück. Er fährt aus Nürnberg zum Sportabzeichen-Treff nach Eichstätt. Oberbürgermeister Andreas Steppberger zeigte sich beeindruckt von der großen Teilnehmerzahl. Er dankte dem Team, das die Organisation so hervorragend bewältigt habe. Die Zahl der kommunalen Spitze der Stadt nimmt auch allmählich zu. Neben Oberbürgermeister Andreas Steppberger und Bürgermeister Gerhard Nieberle nahmen erstmals die Kulturbeauftragte Maria Lechner und Stadtrat Christian Alberter teil. Besonders erfreulich ist nach den Worten von Hans Eder, dem Sportabzeichenbeauftragten der Stadt und „Chef“ des Organisationsteams, dass sich die Zahl der teilnehmenden Familien gegenüber dem Vorjahr von fünf auf zehn verdoppelt hat. Der jüngste Teilnehmer ist heuer Jakob Schmidt aus Buchenhüll. Er war mit seiner Familie angetreten.
Eder erwähnte noch die besonderen Leistungen von Ronja Held und Rosa Böhm.

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„Jeda varoud Jedn“

Preith (zba) Seit 30 Jahren gibt es die Erfolgsgeschichte der Volkstheaterbühne in Preith. Mit dem anspruchsvollen, dramatisch-witzigen Stück „Jeda varoud Jedn“ begeht sie heuer ihr Jubiläum. Der Dreiakter ist eine Groteske zur Erinnerung an den fast vergessenen, spektakulären Brauch des Haberfeldtreibens. Ehrlich gesagt, kaum jemand wird auf dem Jura diesen Brauch kennen. Wer aber dieser Tage zu den Theaterleit von Preith kommt, hat das Vergnügen, in ausgelassener Heiterkeit die pfiffige, mit Witz und Humor gespickte Geschichte zu erleben.
Der Brauch des Haberfeldtreibens stammt aus dem Oberbayerischen. Im auslaufenden 19. Jahrhunderts war das nächtliche Feldgericht ein beliebtes Mittel, um Verstöße gegen die Moral und Sittlichkeit zu rügen und an den Pranger zu stellen. Die staatliche Obrigkeit sieht das allerdings gar nicht gerne, verbietet das Fehmegericht und versucht die weiteren Umtriebe zu beenden, indem es die Haberfeldtreiber einsperren will.

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Reise in den Orient

Eichstätt (max) Selbstbewusst, voller Eleganz und mit einer von Leichtigkeit getragenen Anmut schweben sie in stilvoll schillernden Kostümen über die Bühne. Die Frauen und Mädchen der von Mia Luna – alias Sabine Bittlmayer – gleichnamig geleiteten orientalischen Tanzschule zeigten bei ihrer Jahresshow im Eichstätter Alten Stadttheater in eindrucksvollen Choreographien und imposanten wie hinreißenden Arrangements, wie tempo- und abwechslungsreich diese Form des Tanzes sein kann. Die Wurzeln des Bauchtanzes gehen zurück in die vorchristliche und vorislamische Zeit bis vor 8.000 Jahren, als weibliche Gottheiten verehrt wurden und ihnen gehuldigt wurden.

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Erfolgreiche Geflügelzüchter

Workerszell/Eichstätt (spf) Zum Jahresabschluss traf sich der Geflügelzuchtverein Eichstätt und Umgebung (GZV) zum Züchterabend in Workerszell. Dabei wurden ein langjähriges Mitglied und die Preisträger und Vereinsmeister 2017 geehrt. Vorsitzender Sebastian Ruppert aus Rupertsbuch gab einen Rückblick auf das Vereinsjahr. Besonders erwähnte er die erfolgreiche Geflügelschau mit sehr vielen Besuchern, die erstmals in der Niefneckerhalle in Workerszell stattgefunden hat. Er dankte allen seinen Mitstreitern sowie Alfred Niefnecker, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hatten. Für 40-jährige Vereinstreue zeichnete der Vorsitzende Walter Gerzimbke aus Workerszell aus. Beim Züchterabend präsentierte der GZV auch seine Preisträger, die von Zuchtwart Werner Ruppert präsentiert wurden. Die Landesverbandspreise erhielten Sebastian Ruppert für die Thüringer Flügeltaube blaufahl ohne Binden und Josef Moßburger aus Hitzhofen für die Orpington-Hühner schwarz. Den Jugendpreis des Landesverbandes konnte Lukas Deiß aus Schernfeld für die Zwerg-Orpington schwarz entgegennehmen. Die Jugendpreise des Bundesverbandes gingen an Sebastian Reißner aus Wolkertshofen (Zwerg-Niederrheiner birkenfarbig), Marko Bittl aus Kaldorf (Streicherenten silber-wildfarbig) und wiederum an Lukas Deiß (Hochbrutflugenten dunkel-wildfarbig). Über das Altmühljuraband des GZV durften sich Sebastian Ruppert (Zwerg-Vorwerkhühner und Vorwerkhühner), Edmund Bittl (Zwerg-Phönix goldhalsig), Johann Salbaum aus Röttenbach (Fränkische Feldtaube rot) und Lukas Deiß freuen.

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