Eichstätt

Neue Perspektiven für den Unterricht

Eichstätt (max) Unkonzentriert, hyperaktiv, sprachverzögert: Die übermäßige Nutzung digitaler Medien schadet Kindern. Dies ist das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Medien-Studie aus dem Jahre 2017. Dass ein bewusster Einsatz digitaler Medien aber auch das Lernen der Kinder unterstützen kann, das zeigt ein besonderes Projekt des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik der KU Eichstätt-Ingolstadt unter der Projektleitung von Prof. Dr. Klaudia Schultheis, Dr. Petra Hiebl und Edgar Mayer. Dieses mündete vor den Ferien in die Kinderkonferenz „Kids Go Digital“. Rund 200 Schülerinnen und Schüler waren als Zuschauer gekommen, jeweils Vertreter von 9 Klassen trugen die Projektergebnisse vor. Neben Grundschulklassen der Schulen Am Graben aus Eichstätt sowie der Grundschule Großmehring nahm auch eine bilinguale Klasse des Willibald-Gymnasiums teil.

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Tipps zur Pflege

Eichstätt (e) Die meisten pflegebedürftigen Menschen leben zu Hause und möchten ihr bekanntes Umfeld möglichst nicht verlassen. Einen Angehörigen zu pflegen, bedeutet auch, die eigenen physischen und psychischen Grenzen zu erfahren. Bei einem kostenlosen zweitägigen VdK-Pflegekurs geben Experten viele Tipps, die die Pflege erleichtern. Zum Inhalt des Kurses gehören rückenschonende Handgriffe beim Transfer, Hintergrund zu verschiedenen Erkrankungen des Alters, Umgang mit Demenz, die Gesunderhaltung des Pflegenden, Möglichkeiten der Entlastung von pflegenden Angehörigen, Leistungen der Pflegeversicherung.

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Ausstellung „Only human. Leben. Lieben. Mensch sein“ an KU

Eichstätt (upd) Parallel zur Sommerschule der tun.starthilfe für flüchlinge e.V. zeigt das Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt vom 16. bis 29. August die Ausstellung „Only Human. Leben. Lieben. Mensch sein“, die von der Psychosozialen AIDS-Beratungsstelle der Caritas München konzipiert wurde.
Es handelt sich dabei um eine Ausstellung zum Thema Sexualität und Gesundheit, die sich an (junge) Erwachsene insbesondere mit Migrationshintergrund richtet. Auf kultursensible Weise wird Wissen nicht nur zu Gesundheit und Krankheit, Schwangerschaft und Verhütung vermittelt, sondern auch zu Wertvorstellungen zu Liebe, Beziehungen und einem respektvollen Miteinander. „Denn gerade dort, wo der Mensch großes Glück erfahren kann, ist er auch sehr verwundbar“, so Prälat Hans Lindenberger, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising e.V.

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Spaziergang durch Eichstätt mit Auguste Amalie

Eichstätt (e) Zu einem Spaziergang mit Auguste Amalie, Herzogin von Leuchtenberg in Eichstätt, lädt die Tourist-Info Eichstätt am Samstag, 19. August ein. Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Fürstentum Eichstätt der Leuchtenberger“ soll bei einem kleinen Spaziergang von der fürstlichen Residenz bis zum Hofgarten die „Belle Epoque“ der Leuchtenberger zu Eichstätt nochmals auferstehen. Dabei wird daran erinnert, dass die Urahnin der schwedischen Kronprinzessin Viktoria, Josephine de Beauharnais im Jahre 1822 in Eichstätt mit dem schwedischen Kronprinzen Oskar verlobt wurde. Ihre Eltern waren Eugene de Beauharnais, französischer General und Adoptivsohn Kaiser Napoleons, und Auguste Amalie, Tochter des Bayerischen Königs Max I. Josef. 1817 erhielt Eugene den Titel eines Herzogs von Leuchtenberg und Prinzen von Eichstätt. Für einige Jahre fiel ein letztes Mal der Hauch fürstlichen Glanzes auf Eichstätt. Treffpunkt des Spaziergangs ist um 14.30 Uhr am Eingang zur Residenz, Residenzplatz 1. Tickets zum Preis von fünf Euro sind an der Tourist-Information, Domplatz 8, in Eichstätt erhältlich.

Schafe im Mittelpunkt

Schernfeld (max) Bei den Lammerlebnistagen im Waldgasthof Geländer drehte sich auch in einem umfassenden Begleitprogramm alles um die Regionalmarke „Altmühltaler Lamm“, bei dem es viel zu schauen, zu erleben und zu verköstigen gab.
Im Mittelpunkt standen natürlich die Schäfer, die verschiedene Schafrassen, wie zum Beispiel die Herdwick-Schafe, vorstellten. Diese Schafrasse wird selten, aber fast nur in England gehalten. Es ist eine der zahlreichen alten britischen Landrassen, die in besonderer Weise an die rauen Bedingungen in den Höhenregionen angepasst sind. Die Wolle der Schafe ist schwarz, mit dem Alter wird sie blaugrau. Die Kinder konnten sie in einem kleinen Zoo nach Herzenslust streicheln.
Auch machten die Schäfer auf Schautafeln, die am Eingang zum Geländer aufgestellt waren, auf ihre Situation aufmerksam. Zwar sei das Schäferleben nicht mehr ganz so hart wie früher, doch geringe Erlöse für Fleisch und Wolle, ausufernde Bürokratie, aber auch Holz- und Müllablagerungen auf den Weideflächen machen heutzutage das Leben für die Schäfer bestimmt nicht leichter. Der Wandel in der Schäferei sei daran erkennbar, dass man heute den Wert der Schafweiden für die Natur, den Tourismus und die Erholung schätze und erkenne. Die „vierbeinigen Rasenmäher“ sorgen heute dafür, dass die artenreichen Kalkmagerrasen gepflegt und erhalten werden. Ohne die regelmäßige Beweidung wären die Hänge im Altmühl-Jura von Gebüsch und Bäumen überwuchert.

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Blühflächen für die Bienen

Möckenlohe (fun) Zu einem fachkundigen Austausch trafen sich die Mitglieder des Imkervereines Nassenfels.

Derzeit sind 13 Bienenfreunde im Verein organisiert und mit der Resonanz auch durch vier Neuimker sehr zufrieden. Am Grillabend im Wirtsgarten wurde auch über die Bienenverordnung zu freigegebenen Mitteln zur Gesund­erhaltung der Völker gesprochen. An die Gartenbesitzer wurde appelliert, Rasen hoch zu mähen und Blühflächen anzulegen. „Beton und nur Steine bringen für die wichtigen Bestäuber keine Lebensgrundlage“, so seine Aussage.

Ausstellung und Führungen im Diözesanmuseum

Eichstätt (e) Die Ausstellung „Lebenszyklen“ sowie die Führungsreihen „Geistiger Mittagstisch“ und „Fremde Götter“ bilden die Schwerpunkte des Programms des Domschatz- und Diözesanmuseums Eichstätt von August bis Oktober. Die Sonderausstellung mit Bildern, Zeichnungen und Skulpturen des Regensburger Künstlers Rudolf Koller ist noch bis zum 31. Oktober zu sehen.
Der „Geistige Mittagstisch“ befasst sich mit dem Thema „Eichstätt im Spannungsfeld von Humanismus, Reformation und Rekatholisierung“. Die rund 20-minutigen Führungen mit der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Grund finden mittwochs jeweils um 12.15 Uhr an folgenden Terminen statt: am 9. August, am 27. September und am 25. Oktober.

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Reise zurück in die Antike - An der Villa Rustica in Möckenlohe treffen die Besucher auf Römer und Germanen aus dem 1. Jahrhundert


Möckenlohe (hpg) Am 5. und 6. August wird der Reiterhof Donabauer in Möckenlohe wieder einmal zum geschichtsträchtigen Ausflugsort in der Region.

Unter dem Motto „Bäuerliches Leben vor 1900 Jahren“ wird dort das diesjährige römische Erntedankfest an der Villa Rustica gefeiert. Das Gebäude ist ein einzigartiges Museum in Europa und wurde von Michael Donabauer 1963 entdeckt und wieder aufgebaut. Die Römervilla liegt nahe der früheren Römerstraße vom Pfünzer Römerkastell zum Marktort Nassenfels. An beiden Tagen gibt es für Besucher jeden Alters vieles zu bestaunen und zu entdecken.
Der Auftakt ist am Samstag mit der Öffnung des Museums ab 13 Uhr und Führungen. Ab 14 Uhr beginnt der Kinder- und Familientag, wobei Kinder in römischer Kleidung extra erwünscht sind. Es finden Römerspiele und Quadrigafahrten für Festbesucher statt. und man kann Mosaike selbst basteln und Mehl mahlen.

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Singen für die Seele an Kraftorten

Kipfenberg (e) Am vergangenen Samstagabend wunderte sich der eine oder andere Wanderer über ungewöhnliche Klänge in der freien Natur: Der zweite Teil ihrer Reihe „Singen für die Seele an Kraftorten" führte die Sängerin Bettina Walter-Heinz und die Pianistin Sandra Eder auf den Michelsberg nach Kipfenberg. Die Besucher wanderten gemeinsam auf den Berg und versammelten sich bei den Überresten der Ruine der Sankt Michaelskirche. Mit einer großen und tiefen Trommel wurde die Gruppe von Martin Kuttner eingestimmt. Mit den Liedern, die überwiegend aus eigener Feder stammen, wurde die Schönheit von Erde und Himmel besungen, „Mutter Erde" gedankt, das „Leben im Augenblick" gefeiert, aber auch „neue Wurzeln" angelegt. Das Besondere bei diesem Mitsingkonzert war, dass die Teilnehmer schnell mit einstimmen konnten und beim gemeinsamen Singen zur Gemeinschaft verschmolzen. Einfache Melodien regten auch zur Improvisation an und so entstand in kurzer Zeit ein mehrstimmiges Klangbad für die Seele. Nach einer kräftigenden Brotzeit konnten sich die Teilnehmer bei besten Wetterverhältnissen wieder auf den Rückweg machen. Der letzte Teil der Reihe führt am 23. September um 19 Uhr nach Neuburg-Bergen in die Krypta der ehemaligen Stiftskirche „Heilig Kreuz".

 

Agrar- und gewässerökologische Führung im Altmühltal

Aufschwung der Blühflächen dienen Flora und Fauna
Walting (fun) Josef Schnell vom Amt für Landwirtschaft und Ernährung in Ingolstadt durfte bei der agrar- und gewässerökologischen Führung an verschiedenen Punkten bei Walting, Pfünz und Inching eine große Anzahl von Interessierten begrüßen. Trotz des etwas unwirtlichen Wetters waren viele Bauern, Jäger und Imker gekommen. Heinz Zacherl, Pflanzenbauberater vom Amt in Ingolstadt und Dominik Fehringer, der Wildlebensraumberater aus Pfaffenhofen sowie Stephan Daum vom Wasserwirtschafts­amt Ingolstadt übernahmen den fachlichen Part.

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