Schrobenhausen

100 Kilometer durch Bayern

Edelshausen (iz) Strahlende Gesichter gab es nach der ersten Oldtimer-Rallye „100 Kilometer durch Bayern“. 100 Fahrzeuge machten am Sonntag eine Tour durch die Region. Als Abschluss gab es Auszeichnungen in mehreren Kategorien. Wiederholung der Rallye nicht ausgeschlossen. Schön war es und Spaß habe es gemacht, sagt Bernhard Kopold aus Ingolstadt. Er ist einer der 100 Teilnehmer, die an der Premierenfahrt der Oldtimer-Rallye teilnahmen. Rund 130 Kilometer waren es tatsächlich, die die Liebhaber von Klassikern auf vier Rädern bei ihrem Ausflug gefahren sind. Das Tempo auf der Tour, die mit Zwischenstopps von Gaimersheim bis Schrobenhausen führt, bestimmt jeder Autofahrer für sich selbst.
Einer der ersten, der in Gaimersheim startet, ist Oldtimerfan Rüdiger Vogt, Zweiter Bürgermeister von Neuburg. Dafür gibt es einen ganz praktischen Grund: Sein 78 Jahre alter DKW (Baujahr 1939) hat nur 20 PS. „Ich bin vorangefahren, damit ich nicht erst morgen ankomme“, erzählt Vogt später im Ziel. Zusammen mit seinem Beifahrer Klaus Babel nahm er schon an verschiedenen Veranstaltungen teil. An der Rallye „100 Kilometer durch Bayern“ schätzen die beiden besonders, dass es nicht um Geschwindigkeit geht, sondern um das Teilnehmen.

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Zweiter Gesundheitstag


Karlshuld (ahl) Vier Jahre ist der erste Karlshulder Gesundheitstag her, nun organisiert der Verein Gesundes Karlshuld eine Neuauflage am Sonntag, 15. Oktober. Ab 11 Uhr stehen 26 Aussteller den Besuchern Rede und Antwort, zeigen ihre Produkte und bieten zahlreiche Aktionen für Groß und Klein an.

Ziel des Projektes Gesundes Karlshuld ist die Förderung des Gesundheitsbewusstseins der Bürger, die gegebenenfalls motiviert werden sollen, ihren Lebensstil positiv zu verändern und so ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Mit dabei sein werden unter anderem das Bayerische Rote Kreuz, die Diakonie-Sozialstation Donaumooser Land, das Gesundheitsamt Neuburg Schrobenhausen, der SV Karlshuld mit seiner Fußballabteilung sowie der Mutter-Kind-Turngruppe, der Pfarrgemeinderat, der VdK Karlshuld, die Gartenfreunde Karlshuld, die Nachbarschaftshilfe Wir füreinander, dass Seniorenzentrum Karlshuld und der Tanzsport-Club Blau-Weiß Neuburg sowie der Kartoffelerzeugerverband. Auch werden gewerbliche Aussteller anwesend sein, darunter ein Sanitätshaus, Kräuterpädagogin, Ergotherapie, Physiotherapie, Pilatesstudio, eine Apotheke und ein Hörakustiker. Nähere Informationen im Internet, www.gesundes-karlshuld.de. Der Eintritt ist frei.

Alles richtig gemacht

Schrobenhausen (iz) Die Preisträger des Quiz zum 600-jährigen Bestehen der Schrobenhausener Frauenkirche stehen fest. Die Gewinner erhielten nun ihre Preise. Besonders gut meinte es die Glücksfee mit Peter Held – er bekam den ersten Preis.
Während des Pfarrfestes der Schrobenhausener Stadtpfarrkirche St. Jakob boten die Veranstalter ein Quiz zur 600-Jahr-Feier der Frauenkirche an. Insgesamt 23 Fragen galt es zu beantworten. Zu jeder Frage gab es mehrere mögliche Antworten, unter denen die richtige angekreuzt werden musste. Informationstafeln und Fotos halfen dabei, die korrekten Lösungen zu finden.

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Hinter 16 Stufen liegt die Hoffnung

Hörzhausen (iz) Der Geruch ist durchaus interessant – eine Mischung aus Holz und frischer Farbe liegt in der Luft. Holz, weil es das Material ist, das im Forum 11 dominiert, Farbe, weil ja alles noch ganz neu ist, da in Martin Knöferls Atelier. Seit einer Woche erst ist der neue Ausstellungsraum fertig. Ein bisschen stolz ist er schon. Martin Knöferl schreitet die Treppe zu seinem neuen Ausstellungsraum im Forum 11 nach oben. „Achten Sie auch auf die Stufen“, sagt er und bleibt kurz vor dem Treppenende stehen. Tatsächlich sieht jede Stufe anders aus. Mal heller, mal dunkler, an jeder Kante in der rechten Ecke ist ein anderes Wort eingebrannt. Kirsche, Akazie, Apfel, Ulme, Elsbeere liest man da – jede der 16 Treppenstufen ist aus einem anderen Holz gefertigt. „Das ist gewissermaßen eine Hommage an das Holz, mit dem ich arbeite“, erklärt Knöferl.

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Lob für die Feuerwehren

Königsmoos (ahl) Ein anspruchsvolles Szenario hatte sich der Kommandant der Untermaxfelder Freiwilligen Feuerwehr und Kreisbrandmeister Georg Bair für die Großübung der vier Königsmooser Wehren ausgedacht. Schauplatz für die Brandschutzwochenübung war ein Stengelheimer Metallverarbeitungsbetrieb. Nicht geplant war ein Alarmierungsfehler der Leitstelle. Statt der Untermaxfelder Wehr war Unterstall alarmiert worden, so dass die Feuerwehrkameraden aus Untermaxfeld nachalarmiert werden mussten und es so nur noch knapp schneller an den Einsatzort schafften als die Kollegen aus Obermaxfeld. Die machten sich auf die Suche nach vermissten Personen in der Werkstatt, während sich die Untermaxfelder der technischen Hilfeleistung widmeten. Es galt eine verletzte Person aus einem Auto zu befreien, in das sich ein circa 600 Kilogramm schwerer Stahlträger gebohrt hatte. Der Stahlträger war von einem Gabelstapler übers Firmengelände transportiert worden, als sich der – natürlich gestellte – Unfall ereignete. Die personell eher dünn besetzte Staffel aus Untermaxfeld kam gehörig ins Schwitzen, machte ihre Sache aber gut, wie Kreisbrandinspektor Peter Mayer den Feuerwehrkameraden später attestierte. „Autos werden immer schwerer zu knacken“, hielt er ihnen zugute und lobte, dass sie weiter geübt und das Auto praktisch komplett zerlegt hatten, nachdem die Person längst befreit war.

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Gemeinsam werkelt es sich leichter

Schrobenhausen (iz) Seiner Vollendung steuert der interkulturelle Garten im Gabis entgegen. Lange schon schlummerte beim Seniorenbeirat der Wunsch, ein Hochbeet zu bauen. Dank eines ehrenamtlichen Teams aus Audi-Mitarbeitern gibt es das mittlerweile.
Woran es zunächst haperte, war zum einen am Finanziellen wie auch an Mitstreitern. Doch der Seniorenbeirat ließ nicht locker – und machte sich allerlei Gedanken, wie das Hochbeet doch noch verwirklicht werden könnte. Tatsächlich tat sich eine Quelle auf, an die man sich wenden kann, wenn ehrenamtlich etwas geschaffen werden soll. Aber es fehlte immer noch an Geld und Personal. Der Hinweis aus dem Seniorenbeirat, dass es bei der Audi AG eine Gruppe von Freiwilligen gibt, die solche Arbeiten vielleicht unterstützen könnten, gab Hoffnung zur Antragstellung.

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25 Jahre Gemeindeschießen Karlshuld

Karlshuld (iha) „Das ist etwas Besonderes, dass die 25-jährige Auflage des Gemeindeschießens zufällig an dem gleichen Ort stattfindet wie die erste“, sagte Bürgermeister Karl Seitle vor der Siegerehrung, schließlich wechsele jedes Jahr der Ausrichter. Nach Grasheim und Karlshuld in den Vorjahren war nun eben Neuschwetzingen an der Reihe – wie auch vor 25 Jahren schon, als dort der erste Schuss bei einem gemeinsamen Wettbewerb aller Karlshulder Schützenvereine fiel. Auch Seitle war damals schon dabei, denn, wie Robert Heinrich, Schützenmeister von Edelweiß Neuschwetzingen, anmerkte, war Seitle nun schon zum 25. Mal Schirmherr. So stiftete der Bürgermeister auch die Jubiläumsscheibe, die Kartin Bürkel (Immergrün Grasheim (IG)) mit einem 60,0 Teiler gewann. Dass es auch nach 25 Jahren noch neue hervorragende Ergebnisse geben kann, bewies Anton Heinrich (Edelweiß Neuschwetzingen (EW)), der mit einem 15,8-Teiler, dem besten Teiler, der in diesen 25 Jahren auf die Königsscheibe geschossen wurde, den Titel des Gemeindeschützenkönigs errang. Seinen Vereinskameraden Bernhard Walter (18,6) und Resi Harteis von Hubertus Karlshuld (110,9) verwies er so auf die Plätze zwei und drei. Anlässlich des Jubiläums wurden im Rahmen einer Festscheibe 40 gestiftete Preise ausgeschossen, von Geldpreisen über ein Waffeleisen bis hin zu Spirituosen. Jessica Preckel (EW) gewann hier mit einem 5,8 Teiler.

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